Andacht

zum April

Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.

Jesaja 12, 2


Es gibt Ohrwürmer, die einen tagelang begleiten können. Ein bestimmtes Lied, das man irgendwo gehört hat, lässt einen nicht mehr los. Immer wieder kommt es einem in den Sinn. Man ertappt sich dabei, wie man die Melodie vor sich hinsummt.


Für Jesaja ist Gott wie ein Ohrwurm. Der HERR ist „mein Psalm“, sagt er. Das heißt: Er ist mein Lied. Er ist meine Lebensmelodie, die mich begleitet.


Wir danken Dir Mit welcher Lebensmelodie haltet Ihr es? Viele Menschen lassen sich von einer negativen Lebensmelodie prägen: „Es ist ja alles nichts!“ oder „Ich kann das nicht!“ oder „Ich bin zu wenig!“, tönt es in ihrem Inneren wieder und wieder.


Andere leben mit einer zwar positiven, aber doch selbstherrlichen und abstoßenden Melodie: „Ich kann alles!“ oder „Ich bin der Beste!“ oder „Ich bin stark!“, singen sie vor sich hin. Das böse Erwachen ist vorprogrammiert. Denn eine solche Lebensmelodie ist sehr realitätsfern.


Wieder andere machen es wie Jesaja, dem Gott zur Lebensmelodie geworden ist. Ihr Leben wird begleitet vom Klang des Lobpreises Gottes: „Gott ist mein Herr!“ oder „Jesus ist mein Retter!“ oder „Ich bin bei Gott geborgen.“


Das ist die denkbar beste Lebensmelodie. Wenn sie in uns ertönt, dann schwingt im Alltag weiter, was wir im Gottesdienst, in der stillen Zeit, im Gebet oder im gemeinsamen Singen eingeübt haben. Es wird für jeden von uns zu einem ganz persönlichen, intimen Lied.

Was könnte uns besseres passieren?

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