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Apostelgeschichte 4, 32
Alle Christen waren ein Herz und eine Seele. Niemand betrachtete sein
Eigentum als privaten Besitz, sondern alles gehörte ihnen gemeinsam.
Die ersten Christen verstanden ihr Leben und ihren Glauben ganzheitlich.
Sie lebten, teilten, beteten und sicherlich diskutierten sie auch
gemeinschaftlich. In Apostelgeschichte 2, 47 heißt es: „Die Gemeinde wurde
mit jedem Tag größer, weil Gott viele Menschen rettete.“
Gott segnete diese Einheit, alle Christen waren ein Herz und eine Seele.
Sicher gab es auch Probleme, unterschiedliche Sichtweisen und anderes mehr,
aber sie haben die Gemeinsamkeiten, die Gemeinschaft gesucht.
Sie haben eigene Bedürfnisse, eigene Sichtweisen und die eigene Profilierung
hinter den Gedanken der Glaubensgemeinschaft gestellt. So wirkten sie auf
Nichtchristen so ansteckend, dass diese sich ihnen anschlossen, und eine
funktionierende Gemeinschaft im Glauben bildeten.
Wieder andere machen es wie Jesaja, Auch wir sollten uns immer wieder fragen,
ob wir mit unseren Aussagen und mit unserem Handeln die Gemeinschaft im
Glauben in der Einheit stärken oder ob wir verhindern, dass sie nach außen
auf Nichtchristen und nach innen auf Geschwister ansteckend wirkt.
Gott segnet eine Gemeinde, die ein Herz und eine Seele ist.
Corina Dierfeld
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