Andacht

zum Dezember

“Was braucht ein Kind zum Leben?“

Rolf Krenzer fragt sich in einem seiner Lieder: “Was braucht ein Kind zum Leben?“
Die Antwort, die er darauf findet, heißt:
“Und das Kind, ja das Kind braucht zu jeder Zeit Liebe und Geborgenheit.“
Gerade in der Vorweihnachtszeit wird oft an unser Herz und unsere Brieftasche appelliert, für Menschen in Not zu spenden. Es ist gut, dass wir nicht schon abgehärtet sind, von den vielen traurigen und nach Hilfe schreienden Bildern über Menschen in Notlagen.
Eine Geldüberweisung schenkt uns so manches Mal eine gewisse Zufriedenheit - ich habe etwas gegen das Elend der Welt getan, ich fühle mich ein bisschen weniger ohnmächtig!
Doch kann ich mich nun ruhig zurücklehnen?
Jesus sagt uns in Matthäus 25, Vers 40:
Wahrlich ich sage Euch: Was ihr getan habt, einem unter diesen geringsten Brüdern,
das habt ihr mir getan!
Jesus begegnet uns durch unseren kranken Nachbarn, der Hilfe beim Einkauf braucht;
durch das aggressive Kind, dass uns jeden Tag auf den Weg zu unserer Arbeit anpöbelt;
durch den Obdachlosen, der uns anbettelt und dabei unangenehm aus dem Mund riecht;
dem behinderten Menschen, der nach echter Anteilnahme und Akzeptanz schreit.
Diese Liste ließe sich unendlich weiterführen.
Wir begegnen Jesus in unserem Nächsten, es ist nicht in erster Linie unser Geldbeutel gefragt, sondern unsere Liebe zu den Menschen (Jesus)!
Nachlesen könnt ihr darüber in der Bibel unter Matthäus 25 ab Vers 31.
Ich wünsche uns, ein weites, offenes und unruhiges Herz, welches in der Lage ist,
die Not und die Probleme der Menschen
in unserer direkten Umgebung zu sehen.
Ich wünsche uns den Mut, die Demut und
das volle Vertrauen auf Gott, um zu handeln.


Eure Corina

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