Während einer Klassenreise standen wir mit einer Kollegin auf dem Rheinfelsen bei Schaffhausen.
Plötzlich hatte sie oben auf dem Felsen mit entsetzlichem Schwindel zu kämpfen. Sie traute sich nicht mehr vor noch zurück.
Das erinnert mich an die Hilfestellung eines Segellehrers eines Windjammers.
Er schärfte den Jugendlichen ein, sie sollten nie nach unten schauen, wenn sie sich oben in den Topsegeln befänden und Angst bekämen. „Schaut nie nach unten! Dann wird es schlimmer. Schaut immer nach oben!“, war sein Rat.
Was bereitet uns Angst oder Schwindel?
Im Hebräerbrief fordert uns der Schreiber auf: “Lasst uns aufsehen zu Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens.“ (Hebräer 12, 2)
Stabilisierend in unserem (Glaubens-) Leben wirkt allein der Blick auf Jesus Christus, von dem wir wissen, dass er uns nicht aus dem Blick verliert. Er will uns den Halt schenken, den wir brauchen.
Übrigens, die Kollegin haben wir auch wieder gemeinsam hinunter bekommen. Ich wünsche Euch eine schöne, gesegnete Frühlingszeit.
Sylvia Rinklake
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