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Die Abkürzung ist der längste Weg
Alles braucht seine Zeit! Auch unser geistliches
Wachstum braucht viel Zeit. Paulus schreibt davon in 1. Korinther 3, 1+2:
“Als ich bei euch war, konnte ich nicht so mit euch reden, wie ich es mit
Menschen, die im Glauben gewachsen sind, getan hätte. Ich musste mit euch reden, als wärt ihr kleine Kinder im Glauben. Ich musste euch mit Milch ernähren, statt mit fester Nahrung, die ihr noch nicht vertragen hättet.“
Wenn wir nicht erkennen, dass es bei einem Christen, also auch bei dir und
mir, verschiedene Phasen des Wachstums gibt, bekommen wir Probleme.
Auch ein Apfelbaum braucht ausreichende Zeit um heranzuwachsen, ehe seine
Äste das Gewicht einer reifen Frucht tragen können. Gott versteht einen solchen
Entwicklungsprozess, er hat ihn erfunden. Er benutzt die Zeit. Doch wir Menschen
möchten die Dinge oft beschleunigen.
„Obwohl Jesus der ewige Sohn Gottes war, lernte er doch durch sein Leiden,
gehorsam zu sein. Auf diese Weise machte Gott ihn vollkommen und er wurde der
Retter für alle, die ihm gehorchen.“ Hebr. 5, 8+9
Wenn wir versuchen den kürzesten Weg zu nehmen, dann brauchen wir oft
länger als wenn wir gleich den längsten Weg gewählt hätten.
Wenn wir Menschen so sehr darauf drängen, etwas „jetzt“ haben wollen,
werden wir oft später dafür bezahlen. Unser geistliches Wachstum braucht Zeit.
Oft kommt es mit der Zeit zu einer Veränderung, ohne das wir genau wissen, wie
das geschehen ist.
Ich wünsche einem jeden von uns, dass wir uns einlassen können, auf die im
ersten Moment länger erscheinenden Wege Gottes und dass Abkürzungen mehr und
mehr den Reiz in unserem Leben verlieren.
Eure Corina
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