Andacht

zum September

Gedanken zur Stille

Der Tag ist vorüber,
ich mache es mir in meinem Sessel bequem, atme aus, mein Herz kommt zur Ruhe.

Das genieße ich,
einfach still und ruhig sein,
ohne Druck oder Stress,
in der Stille Gott begegnen.

Diese ruhige Haltung würde ich gerne mehr
im Alltag finden. Wenn ich über Jesus lese, wirkte er nie gestresst oder hektisch.

Selbst wenn er mal aufbrauste, geriet seine innere Haltung der Ruhe nicht in Unordnung.
Er wusste, Gott, der Vater, hat alles im Griff,
auf ihn ist Verlass.

Ich denke, das ist gemeint,
wenn der Psalmist sagt: „Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin!“ (Psalm 46,11)

Wir können von Jesus lernen, er hat ganz bewusst immer wieder Plätze aufgesucht,
wo er ganz allein war mit Gott.

Wenn wir uns umsehen – ob an unserem Arbeitsplatz, in unserer Wohnung oder wo
auch immer – und bewusst danach suchen, werden wir Plätze und Zeiten der Stille finden.

Ich möchte so eine innere Ruhe wie Jesus verspüren und suche deshalb mehr und mehr Plätze und Zeiten der Stille in meinem Leben auf, dankbar für jedes gute Gespräch mit meinem Vater an diesem Platz.


Corina Dierfeld

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