Andacht

zum Oktober

ERNTE

Saat und Ernte erleben heute fast nur noch die Menschen, die auf dem Land leben. Sie haben noch die Möglichkeit, die hellgrünen Felder mit den aufsprießenden Halmen zu beobachten. Die Felder sind etwas Vorläufiges, Hinweisendes. Sie sind eine Verheißung auf die Ernte.

Die schlanken Halme werden wachsen und wachsen und zu ihrer Zeit Ähren ansetzen. Dann wartet der Landmann darauf, dass die Körner in den Ähren anschwellen, schwerer werden, so dass die schlanken Halme sich neigen müssen. Und dann beginnt unter der warmen Sonne die Zeit des Reifens bis zum Tag der Ernte.

Nach der großen Flut schloss Gott mit Noah einen Bund. Wir lesen in 1. Mose 8, 22:
„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“

Nie mehr will Gott die Erde durch solch eine Flut vernichten. Darauf dürfen wir uns verlassen.


Luba Heibel

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