Andacht

zum November

Mein Tattoo

Früher hatten hauptsächlich Seemänner
Tätowierungen. Sie ließen sich neben vielen anderen
Symbolen und Bildern auch gern den Namen ihrer
Frau auf den Oberarm stechen.

Oft verziert mit Herzen oder Ankern sollte
damit vor allem eine dauerhafte Verbindung
dokumentiert werden – trotz monatelanger Trennung
und Versuchungen in fremden Häfen.

Heute sind Tattoos, wie es neudeutsch heißt,
salonfähig geworden. Ob alt oder jung, männlich oder
weiblich – viele Leute tragen mittlerweile
unterschiedlichste Tätowierungen
auf den ausgefallensten Körperteilen.

Fotomodelle müssen für die Kartei angeben, ob sie
ein Tattoo haben und wenn ja, was und wo.
Damit der Fotograf sich darauf einstellen kann.

Soll ich euch verraten, was ich mir für ein Tattoo hab
machen lassen? Und wo es sich befindet?

Ich habe mir den Namen Jesus Christus mitten
in mein Herz stechen lassen. Von ihm selbst –
und der Heilige Geist hat kräftig mitgeholfen…

Wer weiß? Vielleicht hast Du das ja auch schon!?
Wenn nicht: Ist es Dein Wunsch, dass Jesus Dir ganz
und gar unter die Haut geht?

Kein Problem! Du musst es nur zulassen, dann ist er
gerne bereit, auch mit Dir eine dauerhafte
Verbindung mit viel Herzblut einzugehen.


Stefan Mews

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